Drei Stufen, in dieser Reihenfolge
01
Die Basis
Daten strukturieren, bevor irgendein Tool drankommt.
02
Prozesse
Was läuft wie, und was kann ein Tool übernehmen.
03
Automatisierung
Werkzeuge auswählen und einbauen.
Stufe 1: Die Basis
Daten strukturieren, bevor irgendein Tool drankommt
Shit in, shit out. Das ist nicht mein Spruch, aber er stimmt. Kein KI-Modell der Welt rettet Sie, wenn Ihre Daten in sechs verschiedenen Datentöpfen liegen, drei davon Excel-Listen auf dem Desktop, zwei Cloud-Drives mit doppelten Dateinamen und ein E-Mail-Ordner, den niemand mehr aufräumt.
In dieser Stufe sehen wir uns an, wo Ihre Daten liegen, in welchen Formaten, wer Zugriff hat, was doppelt ist, was fehlt. Das Ziel ist eine Cloud, ein Ordner pro Projekt, offene Formate. Markdown statt proprietärer Datenbank, wo es geht. Das klingt banal und ist die halbe Miete. Was Sie in Markdown schreiben, gehört Ihnen, auch wenn das Tool morgen abgekündigt wird.
Wenn Sie diese Stufe überspringen und direkt bei Stufe 3 einsteigen, bauen Sie Automatisierung auf ein Fundament, das einstürzt, sobald der erste Prozess angepasst werden muss. Ich habe das bei Kunden gesehen und bei mir selbst. Deshalb fange ich hier an, nicht bei den Tools.
Stufe 2: Prozesse
Was läuft wie, und was kann ein Tool übernehmen
Wenn die Daten sauber liegen, sehen wir uns Ihre Abläufe an. Welche Prozesse laufen heute manuell, welche halbautomatisch, welche nur im Kopf Ihrer Leute. Ich dokumentiere das mit Ihnen, maschinenlesbar, nicht als Fließtext-PDF, das in der Ablage verstaubt.
Was hier passiert: Entscheidungen, die heute implizit im Team stehen, werden explizit. Wer darf was freigeben, wann greift welche Prüfung, was passiert im Fehlerfall. Das ist Company as Code light: die Firma als maschinenlesbares Fundament. Erst wenn das steht, wissen Sie, wo ein Werkzeug greifen kann und wo ein Mensch bleiben muss. Ohne diese Stufe kaufen Sie Tools für Prozesse, die Sie nicht verstanden haben.
Stufe 3: Automatisierung
Werkzeuge auswählen und einbauen
Jetzt, erst jetzt, reden wir über Tools. Welche Software passt zu Ihren Prozessen, was kann agentisch laufen, was bleibt klassisch. Ich arbeite mit Werkzeugen, die ich selbst nutze: Claude in der Code-CLI und im Vault, Project für die Orchestrierung, Paperclip für agentische Abläufe. Aber ich verkaufe Ihnen keines davon. Die Empfehlung folgt Ihrer Frage, nicht meinem Werkzeugkasten.
Was am Ende dieser Stufe steht: ein System, das funktioniert, mit dokumentierten Schnittstellen, austauschbaren Komponenten und einem Stack, den Sie verstehen können, ohne mich anrufen zu müssen. Wenn Sie nach der Beratung Ihren eigenen IT-Dienstleister beauftragen, mit dem Beratungsbericht in der Hand, war die Beratung genau das, was sie sollte.
An dieser Stufe endet die Beratung. Was danach kommt, ist Umsetzung, und die macht jemand, der sie kann. vektorrausch, Ihr IT-Dienstleister, Ihr internes Team. Die Empfehlung ist unabhängig.
Oder erst den Werkstatt-Tag machen?
Der Werkstatt-Tag ist der Einstieg. Ein Tag bei Ihnen vor Ort, vormittags mit dem Team, nachmittags mit der Geschäftsführung. Bevor Sie in die drei Stufen gehen, lohnt sich der Tag, um eine gemeinsame Basis zu schaffen.
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Nächster Schritt
Beratung anfragen
Schreiben Sie mir, wenn Sie eine Frage haben, die in dieses Raster passt. Ich lese selbst und melde mich innerhalb von zwei Werktagen.